Mahn- und Gedenkveranstaltung 2011 - Für Frieden – gegen atomare Bedrohung
Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock-Senne, Senner Straße
Sonnabend, 3. September
14.00 Uhr Friedhofsführungen
15.00 Uhr Kranzniederlegung
Gedenkansprache:
Dr. Peter Strutynski
Kasseler Friedensforum
Am 22. Juni vor 70 Jahren begann mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die UdSSR auch der Leidensweg der Kriegsgefangenen des Stalag 326 in Stukenbrock- Senne. Wir erinnern an diesem Antikriegstag an das Friedensgebot des Grundgesetzes und an das NIE WIEDER der Überlebenden des 2. Weltkrieges und der Konzentrationslager. Wir sind empört darüber, dass auf dem Truppenübungsplatz Senne erneut Soldaten für jetzige und künftige Kriege ausgebildet werden. Wir sind empört darüber, dass immer noch zahlreiche gefährliche Atomwaffen in unserem Land lagern und nichts getan wird, um diese los zu werden und dass nach Tschernobyl und Fukushima noch immer an den Atomkraftwerken festgehalten wird! Wir sind empört darüber, dass neue und alte Nazis immer noch marschieren dürfen! Wir erwarten von der Bundesregierung:
- den Abzug der deutschen Soldaten aus Afghanistan,
- keine Beteiligung deutscher Soldaten an Einsätzen in Nordafrika,
- ein Verbot der NPD und aller neonazistischen Organisationen,
- Initiativen für den umgehenden Abzug der Atomwaffen aus Deutschland,
- ein Gesetz über die schnellste Abschaltung der AKW.
„Und Sorget Ihr, die Ihr noch im Leben steht, dass Frieden bleibt, Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen den Völkern“. Das war und bleibt das Leitmotiv unseres Handelns.
Antifaschistisches Workcamp am Friedhof www.antifa-workcamp.de


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